Jeder, der NavShip zum Routenplanen oder unterwegs benutzt, hat sie schon einmal gesehen. Wir erhalten regelmäßig Nachfragen dazu, was es mit dieser Linie auf sich hat.

Auf diesem Screenshot scheint die Sache klar: Die Route geht über Land, weil der Marker dort platziert wurde. Keine Chance, einen Wasserweg zu finden, der dorthin führt.

Daher läuft die gestrichelte Linie direkt auf den nächsten Wasserweg zu, ab dem Punkt, wo sie durchgängig dargestellt wird, ist ein Wasserweg.

Vor allem bei Hafeneinfahrten oder kleinen Seitenarmen kann es also vorkommen, dass der Wasserweg stellenweise nicht erfasst ist. In den meisten Fällen sind es aber nur wenige Meter bis zum Hauptstrom. Das lässt sich mit einem Navi für die Straße vergleichen: Dort wird ja auch nicht der Weg von der Straße zum Stellplatz angezeigt, sondern nur ein Punkt auf der Höhe des Ziels.

Aber auch wenn der Wasserweg vorhanden ist oder man sich auf dem Meer oder einem See befindet, kann diese gestrichelte Linie angezeigt werden. Und zwar dann, wenn sich das Boot auf das Ziel zubewegt, aber nicht ausgeschlossen werden kann, dass man durch abdriften oder falschen Kurs mit der Luftlinie eine Insel oder die Küste schneidet.

In der Regel wird NavShip beim Berechnen der Route die Inseln umfahren, in der Praxis ist es aber nur selten möglich, wirklich exakt auf der Routenlinie zu fahren.

Damit direkt ersichtlich wird, dass im aktuellen Abschnitt erhöhte Vorsicht geboten ist, wird diese Linie nicht durchgängig gezeichnet.

Grundsätzlich muss man immer vorsichtig auf dem Wasser sein und genügend Ausschau halten. NavShip dient hier zur Unterstützung, nicht immer sind die angegebenen Höchstgeschwindigkeiten für einzelne Abschnitte 100% genau oder die Brückendurchfahrtshöhen korrekt, insbesondere bei erhöhtem Wasserstand können diese sehr viel geringer sein als angezeigt.


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