Am 17. Juli 2016 wurde die allererste NavShip-Version an die ersten Mitglieder im Boote-Forum verteilt. Es dauerte nur acht Tage, bis die erste Version auf Google Play erschien. Seitdem gab es 286 Updates für die Android-Version (im Schnitt also alle fünf Tage) und 67 für die iOS-Version (im Schnitt alle zwei Wochen).

Viele Wasserweg-Updates in den ersten Monaten

Zu Beginn gab es nur größere Flüsse in Deutschland, unter anderem Donau, Rhein, Main, Mosel, Elbe, Weser, Havel und Spree.

Bereits nach einem viertel Jahr wurden die Wasserwege angrenzender Staaten wie Polen, Frankreich, Niederlande, Österreich, Schweiz und Belgien erfasst. Nach einem weiteren viertel Jahr war die Abdeckung europäischer Flüsse bereits bei 80% und USA und Kanada kamen hinzu.

Fast täglich erreichten uns nun Anfragen, ob dieser oder jener Fluss schnell erfasst werden könne. Meistens dauerte es dann nur wenige Tage, bis die Erfassung abgeschlossen war.

Die erste NavShip-Version unterscheidet sich stark von dem NavShip, das man heute kennt. Vorwiegend die Basisfunktionen wie Seezeichen, Routenansicht, Track aufzeichnen, Kurs und Geschwindigkeit wurden unterstützt. Vor allem musste sehr viel in der Anfangszeit getestet werden, dies führte dazu, dass sich das Interface fast wöchentlich änderte. Funktionen verschwanden und kamen hinzu, Einstellungen änderten sich, die Positionen der Menüeintrage wurden variiert, das Logo wurde angepasst, und und und.

Es dauerte fast anderthalb Jahre, bis am 18. Dezember 2017 die erste iOS-Version veröffentlicht wurde. Der Grund für diesen Zeitabstand war der doppelte Entwicklungsaufwand für zwei Programmiersprachen und dass die Android-Version fast 100% der zeitlichen Ressourcen vereinnahmte.

Mittlerweile mehrere hunderttausend Nutzer

In diesen vier Jahren wurde NavShip von fast 300.000 Usern genutzt (zusammengesetzt aus Android-, iOS- und Webversion-Usern), viele davon nutzen die App noch heute. In den letzten Monaten kamen kaum noch neue Wasserwege hinzu, lediglich in Russland und der Ukraine gab es größere Updates; ansonsten beliefen sich die letzten Updates auf Verbesserungen der Grafik und des Offlinesystems sowie der Geschwindigkeit und der Anpassung bereits erfasster Wasserwege.

Dank der großen Community bekommen wir täglich Hinweise für Korrekturen und Vorschläge für neue Features. Wir können nicht immer alles berücksichtigen, aber es wird auch dieses Jahr noch einige Neuerungen geben. Diese werden wir selbstverständlich auf dieser Seite vorstellen.

Preise seit über drei Jahren konstant

Seit Anfang 2017 kann überhaupt erst die Premiumversion für Android erworben werden, für iOS seit Mitte 2018. Wir hatten uns damals für ein Abo-Modell entschieden, um zu vermeiden, dass die Premiumversion abläuft, wenn man sich mitten im Törn befindet und sie dann nicht sofort wieder reaktivieren kann. Mit knapp 20 Euro, die für die Jahresversion fällig werden, ist NavShip vergleichsweise günstig. Wir wollen damit erreichen, dass jeder ein Navi fürs Wasser nutzen kann, ohne gleich einen teuren Plotter mit noch teureren Kartenupdates zu erwerben. Und auch nach all diesen Jahren und vielen zusätzlichen Updates planen wir keine Preiserhöhung. Ein Großteil der User, der keine langen Strecken fährt, verwendet die kostenlose Version – das ist ebenfalls gut für uns, ein Teil der Entwicklungskosten werden so über Werbeeinblendungen wieder eingeholt.

Wir freuen uns auf viele, weitere tolle Jahre mit euch als Community und hoffen auch weiterhin, dass ihr uns auf dem Laufenden haltet, wenn euch was in oder an der App auffällt. Einfach eine kurze Mail über unser Kontaktformular oder direkt an support@navship.org und wir melden uns schnellstmöglich bei euch.

Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel
Euer NavShip-Team


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